Gesetzliche Rentenversicherung
erreicht Belastungsgrenze

„Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung ist an ihrer Belas­tungs­grenze ange­kom­men“, mahnt die Deut­sche Aktuar­ver­ei­ni­gung und warnt gleich­zei­tig vor wei­te­ren Zuschüs­sen aus Steu­er­gel­dern.

Am Ende seiner Amtszeit im Vorstandsvorsitz der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) startet Roland Weber nochmals einen wichtigen Aufruf an die Politik. Es muss in der Rentenpolitik die dauerhafte Stabilität der umlagefinanzierten Rente im Mittelpunkt stehen, das heißt, die Finanzierung der gesetzlichen Rente gefestigt werden. Dies geschieht, so Weber, nicht nur über noch höhere Steuerzuschüsse, die längst ein Viertel der Einnahmen der Rentenversicherung ausmachen. Es muss vielmehr neben Aspekten wie Beitragssatz, Rentenniveau oder Renteneintrittsalter auch die Anzahl von erwerbsfähigen Zuwanderern und das Lohnwachstum beachtet werden.

Die Rentenlücke muss transparent sein

Aber ganz wichtig ist es, so Weber, dass nicht nur die Politik in der Pflicht ist, sondern jeder Einzelne verantwortlich dafür ist, seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, um seine Rentenlücke nicht größer werden zu lassen. Es ist vielen nicht bewusst, dass ihre Lebenserwartung im Verhältnis zu ihren scheinbaren Ersparnissen unterschätzt wird. Anhand von Berechnungen kann man belegen, dass bei zwei Prozent Jahreszins ein Kapitalstock von 100.000 Euro bereits nach gut neun Jahren vollständig verbraucht ist, wenn daraus eine monatliche Rente von 1.000 Euro entnommen wird. Viele Menschen erkennen dies nicht, deshalb ist es wichtig, so Weber, ihnen mit mehr Transparenz zu zeigen, dass akut gehandelt und qualifizierte Entscheidungen für die Altersvorsorge getroffen werden müssen.

Für jeden Arbeitnehmer, Selbstständigen und Freiberufler ist die private Altersvorsorge heute unverzichtbar. Denn die demografischen Prognosen sind eindeutig: In Deutschland werden zukünftig immer mehr und immer ältere Rentner von immer weniger Berufstätigen finanziert.

Wer nicht zusätzlich vorsorgt, wird den gewohnten Lebensstandard nach dem Beruf nicht mehr halten können. Hier heißt es: Je früher Sie mit einer privaten Altersvorsorge anfangen, desto besser wirkt sich dies auch auf das Ersparte aus (Zinseszins-Effekt).

Kennen Sie Ihre Rentenlücke?

Rentenlücke
Abbil­dung 1: Bei­spiel Ren­ten­lü­cke

Abbildung 1 zeigt die entstandene monatliche Rentenlücke eines Rentenempfängers, der über 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Das letzte Bruttojahreseinkommen betrug hiernach 50.000 € (überschlägige Rechnung, daher keine Gewähr).

Die große Mehrheit der Deutschen hat kein Gefühl dafür, wie hoch ihre zukünftige Rente einmal sein wird. Laut dem Marktforschungsunternehmen GfK handelt es sich hierbei um 70 % der Bevölkerung. Über die Hälfte der Bürger weiß zudem nicht, wie viel monatlich angespart werden muss, um auch im Rentenalter den gewohnten Lebensstandard zu halten. Es handelt sich offenbar um einen gewaltigen Beratungsbedarf.

Ziel unserer Beratung ist es, ein Konzept Ihrer privaten und betrieblichen Altersversorge zu erarbeiten, das auf Ihre individuelle Situation eingeht und sich auch bei Änderungen anpasst.

Folgende Vorgehensweise hat sich seit Jahren bei unseren Kunden bewährt:

  • Analyse der Soll- und Ist-Situation Ihrer Altersvorsorge
  • Individuelle Altersvorsorge-Beratung
  • Maßgeschneiderte Bedarfsberatung
  • Auswahl aus den am Markt verfügbaren Angeboten – zusammen mit Ihnen als Kunden
  • Ausnutzung der maximalen Zulagen und Förderungen

Wir bieten Ihnen eine Überprüfung Ihrer persönlichen Rentensituation und ermitteln Ihre Rentenlücke. Sie erfahren von uns, wie hoch Ihr Versorgungsgrad voraussichtlich sein wird und welche Möglichkeiten der geförderten oder nicht geförderten Altersvorsorge für Sie in Frage kommen.

Haftungsbegrenzung: Sämtliche Zahlen, Aussagen und Informationen in diesem Artikel dienen lediglich didaktischen und illustrativen Zwecken. Der Artikel ist an die allgemeine Öffentlichkeit gerichtet, jedoch nicht an einzelne Personen oder Anleger oder speziell an existierende oder zukünftige Kunden der Finanzring Gesellschaft für Vermögensberatung mbH & Co. KG. Auf keinen Fall sollte der Artikel oder die darin aufgeführten Informationen als Finanzberatung, Investitionsempfehlung oder als Angebot gemäß des deutschen Wertpapierhandelsgesetzes verstanden werden. Wir sind stets bemüht, Fehler zu vermeiden, und grundlegend bestrebt, korrekte Informationen im Artikel darzustellen. Historische Renditen und Wertsteigerungen sind keine Verbindlichkeit für ähnliche Werte in der Zukunft. In die gezeigten Wertpapierindizes ist kein direktes Investment möglich und sie enthalten keine Kosten und Steuern. Investitionen in Wertpapiere, Bankguthaben, Investmentfonds, Immobilien und Rohstoffe bringen hohe Verlustrisiken hervor, bis hin zur Gefahr des Totalverlusts. Auch können genannte Investmenttechniken zu enormen Verlusten führen. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Schäden, die durch den Gebrauch der in diesem Artikel enthaltenen Informationen hervorgehen.

Sie möchten direkt
persönlich beraten werden?

Unser Team ist bereit und freut sich auf Ihre Ideen.
Rufen Sie uns gerne an unter 0214.85 50 00.

Termin vereinbaren