Ihre Lebensversicherung ist in Gefahr

Die Lebens­ver­si­che­rung hat in Deutsch­land eine lange Tra­di­tion und ist das Lieb­lings­pro­dukt der Bun­des­bür­ger für ihre Alters­vor­sorge. Im Schnitt hat jeder der 83 Mil­lio­nen Deut­schen einen Ver­si­che­rungs­ver­trag. Das ist mehr als erstaun­lich, da die Ver­si­che­rer seit Jah­ren nur noch maxi­mal 0,9 % Garan­tie­zins zah­len. Diese Garan­tie soll Anfang 2022 noch ein­mal deut­lich auf nur noch 0,25 % abge­senkt wer­den. Wie soll ein Kapi­tal­auf­bau z. B. für die Rente so noch mög­lich sein?

Der Versicherungsnehmer erhält im besten Fall seine eingezahlten Beiträge mit einer kleinen Rendite ausbezahlt. Dabei wird eine vollständige Rückzahlung der Beiträge künftig nicht mehr garantiert, wie der Marktführer Allianz für 2021 ankündigt. Das bedeutet für neu abgeschlossene Policen, dass nur noch 60 bis 90 % der eingezahlten Beiträge als Rückzahlung garantiert werden. Darüber hinaus hat die Allianz angekündigt, auch bei bereits bestehenden klassischen Lebensversicherungen die Gesamtverzinsung auf nur noch 2,9 % zu reduzieren.

Auch wichtig zu wissen ist, dass der Garantiezins nur auf den Sparanteil anfällt, denn zunächst werden Vermittlerprovisionen und Verwaltungskosten abgezogen. Eine transparente Rentabilitätsberechnung ist nicht möglich und viele Versicherungspolicen sind ein Verlustgeschäft.

Der Bund der Versicherten warnt: „Die Lebensversicherung als sinnvolles Altersvorsorgeprodukt ist tot“.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist nur bedingt eine Alternative, denn im Vergleich wird deutlich, dass die Kosten der meisten „Fondspolicen“ viel zu hoch sind. Die Kosten schmälern die Rendite erheblich. Wie hoch die Rentenzahlung aus dem Vertrag bei Auszahlung ist, wird erst zum Ende der Laufzeit festgelegt. Vorherige Berechnungen werden mit Mindest-Rentenfaktoren erstellt, die oft so niedrig sind, dass der Rentner deutlich über 100 Jahre alt werden muss, um sein Vermögen ausgezahlt zu bekommen.

Trotzdem kann eine Fondspolice durchaus ein Baustein für die Altersvorsorge sein. Voraussetzung ist, dass kostengünstige Fonds wie Exchange Traded Funds (ETFs) gewählt werden und der Sparer über einen langfristigen Zeitraum investiert. Wichtig ist jedoch die richtige Auswahl. Hierbei hilft ein Honorarberater. Nur hier werden Kunden transparent über die Kosten und Beiträge in Finanzprodukten informiert und erhalten Zugang zu sogenannten Nettopolicen. Honorarberater erhalten im Gegensatz zu Bankberatern keine Provision, sondern werden vom Kunden für die Beratung mit einem Honorar bezahlt. Die Sparraten fließen somit vollständig in die Altersvorsorge. Die Kostenersparnis liegt in der Regel bei 50 %, was der Entwicklung der Rendite voll zu Gute kommt. Eine echte Win-Win-Situation.

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